Am 19. November wurde der 4. Schwarzenberger Kunstpreis art-figura mit dem Thema “Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal…” ausgelobt. Gesucht wurden Kunstwerke aus Holz und/oder Eisen. Bis zur am 30. April abgelaufenen Bewerbungsfrist sind 101 Beiträge von Künstlern aus Deutschland und Tschechien eingegangen. Allen vielen Dank für die Beteiligung.
“Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal” …
… so das Motto des 4. Schwarzenberger Kunstpreises “art-figura”. Ein Motto, dass verschiedenste Auslegungen zulässt und unzählige Möglichkeiten eröffnet. Ein uraltes Kinderlied, Schwarzenbergs Berg- und Tallage, neuerdings verbunden durch einen Schrägaufzug oder ein völlig anderer bspw. gesellschaftlicher Bezug?
“Spannung bis zum Schluss” könnte man sagen, denn erst nach Ende der Bewerbungsfrist kann Kuratorin Anna Franziska Schwarzbach, Tochter des 2009 verstorbenen Holzgestalters und Kunstprofessors Hans Brockhage, das Ausstellungskonzept erarbeiten.
“Die art-figura ist eine Installation voller oder von Ungewissheiten. Sie ist ein Theaterstück mit Schauspielern oder Künstlern, die man nicht kennt. Man kennt weder den Text des Kunstwerkes noch die Anzahl der Mitspieler…” so Schwarzbach bei der Auslobung des Kunstpreises im November 2009.
So dürfen nicht nur die beteiligten Künstler, sondern auch die Ausstellungs-besucher gespannt sein. Besondere kulturelle Höhepunkte in Schwarzenberg begleiten zudem die Ausstellung vom 13.08. bis 03.10.2011.
Zur Geschichte des Kunstpreises:
Die “art-figura” hat sich in den vergangenen 5 Jahren zu einer festen Größe in der Kunstwelt entwickelt. Über 400 Bewerbungen und sogar internationale Künstler aus Österreich, Niederlande, Tschechien und Polen sprechen für sich.
Kuratorin Anna-Franziska Schwarzbach fasste die Anfänge des Kunstpreises bei der Auslobung im November 2010 wie folgt zusammen:
„…die erste „art-figura“, zusammen mit der „art-technica“ sollte zu einem Synergieeffekt von Wirtschaft und Kunst führen, d.h. Wirtschaft fördert Kunst, Kunst fördert Kultur und Tourismus. Jeder sollte profitieren, ein guter Beginn. …
die zweite “art-figura” überraschte mit der sehr hohen Bewerberzahl. 245 Bewerbungen. Wir entschieden uns für 36%. Das waren 90 Künstler. …
Die “art-figura 2009″ zeigte eine Palette künstlerischer Ansichten, die konträrer nicht sein konnten. …”
Bereits in der Vergangenheit gaben Themen, wie „weiß UND schwarz“ oder „Holz, das ist vor allem eine Idee“ großen Auslegungsspielraum.
„Wo beginnt man da mit einer Auswahl? Aber wir haben dadurch die Chance, viele Künstler anzusprechen. Auch diese Breite bringt Qualitäten.
So etwas gibt es kaum noch.“
Quelle: www.schwarzenberg.de
http://www.schwarzenberg.de/schwarzenberg/content/60/20101122083930.asp